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Historischer Friseursalon: 1926 eröffnet, 1966 für immer geschlossen

veröffentlicht um 30.04.2014, 09:13 von Klaus Missal   [ aktualisiert: 04.05.2016, 23:57 ]
und im Jahr 2002 wieder aufgeschlossen, den Staub abgefegt und daraus ein Museum gemacht.
In der FAZ stand am 17.04.2014: Um das Jahr 1966 hatte Friseurmeister Arthur Grosse die Nase voll. Vierzig Jahre lang hatte er Haare geschnitten, Locken gewickelt, Koteletten gekürzt und Bärte gestutzt. Er hatte seine Schuldigkeit für die Schönheit der Menschen getan. Grosse hängte den Kittel an den Haken, schloss die Tür ab und betrat den Laden nie wieder. Ging weg. Bei Ernest Hemingway oder Patricia Highsmith hätte ein Roman so begonnen, in der DDR ging der Mann einfach in Rente und widmete sich fortan seinem Lieblingsthema, dem Schutz der schönen Natur. Bis zum Jahr 2002 ruhte der Friseursalon vergessen und unberührt, erst dann schloss jemand die Tür wieder auf, um nachzuschauen, was es mit diesem Salon auf sich hat, an dem alle vorbeiliefen, in den aber niemand reinschaute.  ... mehr