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Manuskript

Missale Franciscanum
Das Manuskript enthält in sorgfältig ausgeführter Schrift verschiedene Handschriften sowie drei besonders schöne, mehrfarbig ausgeführte, größere und viele weitere kleine Initialen (hervorzuheben ist zudem eine Federzeichnung mit Kruzifix). 
Besonders interessant könnte die Übersetzung der lateinischen Notizen sein, die auf einigen Blättern zu finden sind.

Eine wertvolle Pergamenthandschrift aus dem 14. Jahrhundert. Sie ist italienischer Herkunft, wurde in einem Kloster des Franziskaner Ordens benutzt und befindet sich jetzt im Bestand der Stiftung Luthergedenkstätten in Wittenberg/ Sachsen-Anhalt (Inventar Nr. MS/3742).



Der Bucheinband besteht aus einem Holzdeckel der gleichen Zeit, der mit Schaffell überzogen ist. Das Vorsatzpapier hat sich auf beiden Innenseiten abgelöst, ist jedoch noch vollständig erhalten. Durch die Ablösung sind Texte auf dem Papier zum Vorschein gekommen, die wahrscheinlich noch älter als die Handschrift sind. Zu vermuten ist, dass das Vorsatzpapier aus einem anderen, vielleicht nicht mehr erhaltenswürdigen Manuskript, entnommen wurde.



Die Manuskriptseiten sind mit Initialen und Randverzierungen geschmückt. Diese dienen dem schnelleren Auffinden der Texte während des Gottesdienstes. Die mittelalterlichen Lesezeichen halfen dem Priester während der Predigt vorwärts und rückwärts zu wechseln.





Eine Federzeichnung zeigt den gekreuzigten Jesus. Man muss sich vorstellen, dass dieses Werk eines unbekannten Künstlers über 700 Jahre alt ist.






Die Mönchsschrift ist sauber und akkurat ausgeführt.








Die Fehlstellen, die ursprünglich vernäht waren, zeigen die Natürlichkeit des aus Tierhaut hergestellten Pergaments. Jetzt sind nur noch die Einstiche zu sehen.












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